Dirk Bach

... übernahm seine erste große Rolle in Oscar Wildes "Salome". Er gab Gastspiele in Amsterdam, Utrecht, Brüssel, Wien, London und New York. 1992 wagte er mit der "Dirk Bach Show" den ersten Schritt als Entertainer ins Fernsehen. 1993 kam Dirk Bach die Idee zu "Lukas". In der beliebten ZDF-Serie spielt er nicht nur die Hauptrolle, sondern arbeitet wie zuvor in der "Dirk Bach Show" auch als Co-Autor und Co-Produzent. Die Sketch-Comedy Hella und Dirk entsteht 2004. Darüber hinaus sind viele Hörbücher von ihm auf dem Markt. Für das Hörbuch "Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär" erhält er 2003 den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Dietmar Bär

...Jahrgang 1961, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, hatte nach der Ausbildung ein Engagement am Tübinger Landestheater und trat u.a. an den Wuppertaler Bühnen auf. Früh wurde er für Film und Fernsehen entdeckt. 1984 überzeugte er in Dominik Grafs Jugendfilm "Treffer". Er trat in Doris Dörries "Männer" auf und war neben Götz George im "Tatort" zu sehen. Bald wurde er selbst einer der beliebtesten Fernseh-Kommissare: seit 1997 spielt er die Rolle des Freddy Schenk an der Seite von Klaus J. Behrendt im Kölner "Tatort". 1986 erhielt er den Deutschen Darstellerpreis als bester Nachwuchsschauspieler, 2000 wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis für seine Darstellung des Freddy Schenk ausgezeichnet. Dietmar Bär engagiert sich mit dem Verein pro futura für die Zukunftsperspektiven von Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen. Im Anschluss an den Tatort "Manila" (1998), in dem es um Straßenkinder und Kindesmisshandlung ging, gründete er mit weiteren Mitgliedern des Tatort-Teams den Verein Tatort - Straßen der Welt e.V.

Rufus Beck

... 1957 geboren, wurde als Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler bekannt. Er spielte u.a. in "Der bewegte Mann" und wurde mit dem "Bambi" ausgezeichnet. Er stand im "Faust" auf der Bühne und begeisterte das Publikum mit seiner Interpretation des Mephisto. Er war in "Die wilden Kerle" zu sehen und als Petrosilius Zwackelmann in der Verfilmung des "Räuber Hotzenplotz" -als Hörbuchsprecher ist sein Ruf gradezu legendär: nicht nur durch die Harry-Potter-Lesungen. Seine Fähigkeit, skurrilen Figuren skurrile Stimmen zu geben prädestiniert ihn für einen Autor wie Terry Pratchett.

Pinkas Braun

...1923 in Zürich geboren, 2008 in München gestorben, war in mehr als 120 Fernsehspielen und Serien zu sehen sowie in zahlreichen abendfüllenden Filmen – u.a. einer Reihe von Edgar-Wallace-Verfilmungen. Im Hörspiel spielte er z.B. den William von Baskerville in „Der Name der Rose“. Er arbeitete auch als Übersetzer und Regisseur.

Andreas Fröhlich

...geboren 1965 in Berlin, hatte mit sieben Jahren sein erstes Hörspielengagement. Seine bekannteste Rolle ist die des Bob Andrews für die Hörspielreihe "Die drei ???", in der er seit 30 Jahren zusammen mit Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczek auftritt. Der erfolgreiche Schauspieler und Synchronregisseur (u.a. "Der Herr der Ringe") ist in den vergangenen Jahren zu einem der besten und beliebtesten Hörbuch-Sprecher geworden: sein Spektrum erstreckt sich von den Fantasy-Erfolgsbüchern der Eragon-Trilogie über Walter Moers ("Der Schrecksenmeister" ff.) zu den skurril doppelbödigen Büchern des norwegischen Kultautors Erlend Loe.

Martin Held

...1909 in Berlin geboren, 1992 dort gestorben, wurde 1951 von Boleslaw Barlog an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin geholt. Er gehörte zu den bedeutendsten deutschen Schauspielern und spielte unter Fritz Kortner, Bernhard Minetti oder Karl Raddatz. Im Film war er u.a. in "Canaris", "Rosen für den Staatsanwalt" und "Die Herren mit der weißen Weste" zu sehen.

Christoph Maria Herbst

Seine Titelrolle als unerträglicher Abteilungsleiter einer Versicherung in der TV-Serie „Stromberg“, die erstmals 2004 ausgestrahlt wird, bringt Herbst seinen größten Erfolg sowie Auszeichnungen u.a. den Bayerischen Fernsehpreis, den Adolf-Grimme-Preis, den Deutschen Fernsehpreis und nicht weniger als drei deutsche Comedy-Preise ein.

Der 1966 in Wuppertal geborene Schauspieler schließt zunächst seine Ausbildung als Bankkaufmann ab, bevor er sich für die Schauspielerei entscheidet. Im Jahr 1986 ist er an der Gründung des privaten ´Theaters in Cronenberg´ in Wuppertal beteiligt. Sein erstes Theaterengagement erhält er 1989 am Landestheater Dinslaken, bevor er für insgesamt vier Jahre an das Stadttheater nach Bremerhaven geht. Mit Ulrich Kaisers „Der wirklich letzte Junggeselle“ feiert er 1998 sein Filmdebüt, es folgen weitere Rollen in den Kinofilmen „Morgen“, „Lassie“, „(T)Raumschiff Surprise“, „Aus der Tiefe des Raumes“, „Sergeant Pepper“ sowie „Im Dunkeln". 2004 folgen Dörries „Der Fischer und seine Frau“, Dietls „Vom Suchen und Finden der Liebe“ sowie Bucks „Hände weg von Mississippi“. Unter der Regie von Tobi Baumann spielt Herbst im Film „Der Wixxer“ den Alfons Hatler. 2006 übernimmt er die Hauptrolle in Hui Buh als „König Julius der 111“ sowie die Rolle des Ronnie an der Seite von Alexandra Maria Lara und Til Schweiger in „Wo ist Fred!?“. 2008 konnte man ihn in der Titelrolle des legendären Ritters „Don Quichote" von la Mancha sehen und in dem Zweiteiler „Zwei Weihnachtsmänner“ (beides Sat.1). Neben seinen Film- und Fernsehrollen ist Christoph Maria Herbst, wie schon zu Beginn seiner Karriere, als Theaterschauspieler in Stücken wie „Männerhort“ zusammen mit Bastian Pastewka und Jürgen Tonkel aktiv. Als Synchronsprecher agiert er bereits für die Animationsfilme „Urmel auf Eis", „Urmel voll in Fahrt", „Horton hört ein Hu!" und für Dany Boons Komödie „Willkommen bei den Schtis“. Seine Stimme ist auch anderweitig gefragt: Er hat die Hörbücher der Tommy-Jaud-Romane „Vollidiot“, „Resturlaub“ und „Millionär“, Ralf Husmanns „Nicht mein Tag“ und Zweigs „Schachnovelle“ eingesprochen. 2009 sieht man Christoph Maria Herbst in Daniel Waltas Familiendrama „Jakobs Bruder“ und in Bully Herbigs „Wickie und die starken Männer“. Im selben Jahr ist der Schauspieler auch wieder in der mittlerweile vierten Staffel „Stromberg“ präsent.

Wolfgang Kieling

...1924 in Berlin geboren, 1985 in Hamburg gestorben, hatte seinen ersten großen Erfolg in Alfred Hitchcocks „Der zerrissene Vorhang“. Als Filmschauspieler war er seit Anfang der 70er sehr populär. Als Synchronsprecher war er die deutsche Stimme u.a. von Robert Mitchum, Paul Newman, Kirk Douglas und Frank Sinatra.

Hannes Messemer

...1924 in Dillingen geboren, 1991 in Aachen gestorben, trat seit Mitte der 50er Jahre als bekannter Fernsehschauspieler auf. International war er neben Steve McQueen, Jean Paul Belmondo, Vittoria de Sica und Montgomery Clift zu sehen. Seine markante Stimme war jahrzehntelang gefragt für Hörspiel- und Hörbuchproduktionen.

Richard Münch

...1916 in Gießen geboren, 1987 in Malaga gestorben, gehörte seit den 50er Jahren zu den Stars auf Bühnen wie den Münchner Kammerspielen, dem Düsseldorfer Schauspielhaus und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Als Filmschauspieler wurde er bekannt durch die Rolle des Hai-Tauchers in „Das Gasthaus an der Themse“ nach Edgar Wallace.

Hans Paetsch

...1909 im Elsass geboren, 2000 in Hamburg gestorben, galt lange Jahre als die Literaturstimme des NDR – und man nannte ihn den „Märchenonkel der Nation“. „Hui Buh“, „Der kleine Muck“, „Die Hexe Schrumpeldey“ verdanken ihre Popularität der tiefen, sonoren Stimme Hans Paetschs.

Heinz Reincke

...1925 in Kiel geboren, war in mehr als 100 Filmen zu sehen, spielte am Hamburger Schauspielhaus und am Wiener Burgtheater. Zu seinen großen Filmrollen gehören „Das fliegende Klassenzimmer“, „Der längste Tag“ oder „Es muss nicht immer Kaviar sein. Bei Fernsehzuschauern ist er vor allem als „nordeutsches Original“ populär.

Werner Rundshagen

...ist einer der gefragtesten Rundfunk- und Hörspielsprecher. Er hat seit den 50er Jahren zahlreiche Bücher für NDR Kultur vorgelesen und war zu hören u.a. in Paul-Temple-Hörspielen, in „Unter dem Milchwald“ von Dylan Thomas und in „Der Herr der Ringe“ – als Theoden.

Klaus Stieringer

...hat als Radiosprecher wie als Regisseur Karriere gemacht – u.a. war er neben Jürgen Thorman in der legendären Bremer Fassung der Radio-Krimi-Satire „Dickie Dick Dickens“ zu hören. Außerdem war er als Regisseur wie Sprecher für die NDR-Sendereihe „Am Abend vorgelesen“ tätig.

Katharina Thalbach

... stand schon als vierjährige auf der Bühne. Sie feierte frühe Erfolge am Berliner Ensemble und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Katharina Thalbach ist eine Ausnahmeerscheinung: Sie spielte große Rollen in Filmen wie "Die Blechtrommel", "Sonnenallee", Doris Dörries "Paradies" oder Thomas Braschs "Engel aus Eisen". Sie prägte die Bühne in Theaterstücken wie "Käthchen von Heilbronn" (Schauspielern des Jahres 1980), "Hamlet" (Ophelia) oder "Mutter Courage". Sie trat als Regisseurin hervor, u.a. mit "Don Juan", "Wie es euch gefällt", "Der Hauptmann von Köpenick" oder Opern wie "Salome", "Jenufa" und 2008 "Rotter", nach einem Bühnenstück von Thomas Brasch. Ihre einzigartige Stimme, ihr Rollenverständnis, ihr Sinn für Regie machen sie zu einer Hörbuchsprecherin ganz eigener Klasse.

Harry Rowohlt

... lange Jahre das spätbundesrepublikanische Double von Karl Marx, ist die Seele des souverän gebrummten Hörbuchs. Seine Lesungen sind legendär. Seine Buchkenntnisse ebenso - und seine Liebe zur Literatur kennt keine natürlichen Grenzen.
Genauer: Harry Rowohlt wurde 1945 in Hamburg als Sohn der Schauspielerin Maria Pierenkämper und des Verlegers Ernst Rowohlt geboren. Seine Anteile am Rowohlt Verlag hat er früh verkauft, um den Verlag vor Schaden zu bewahren. Nach einer Lehre als Verlagsbuchhändler im Suhrkamp-Verlag arbeitete er als Werbetexter und begann mit Übersetzungen aus dem im engeren Sinne Englischen. Er schrieb Kolumnen für die ZEIT unter dem Titel "Pooh's Corner" und hat als Hörbuchsprecher Klassiker wie "Pu der Bär" oder "Die Asche meiner Mutter" gelesen. 1996 wurde er zum "Ambassador of Irish Whiskey" ernannt. 1997 erhielt er den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, 1998 den Kurd-Laßwitz-Preis (für seine Übersetzung von Kurt Vonneguts "Zeitbeben"), 1999 den Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung, 2001 den Satirepreis "Göttinger Elch" und 2003 den Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis und den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Kinderbuch für seine Übersetzung von Philip Ardaghs "Schlimmes Ende". Den im weiteren Sinne Fernsehpublikum genannten ist er als Obdachloser "Harry" in der "Lindenstraße" bekannt.